Mein Opa, „der“ Susi und drachensteigende Airedales – Tierfotografie Marburg ☼

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Manchmal überspringen bestimmte Verhaltensweisen ja bekanntlich eine Generation. In unserer Familie muss ich das „Alberne-Haustiergen“ von meinem Opa Henner geerbt haben. Mein Opa hatte einen Zwergdackel namens Susi, die, wie man schon vermuten kann, ein Mädchen war. Was meinen Opa nie davon abgehalten hat von „dem Susi“ zu sprechen. Warum, weiß ich nicht, ich vermute, weil es ja auch „der Hund“ und nicht „die Hund“ heißt 😀 Aber von grammatikalischen Ungenauigkeiten einmal abgesehen, Opa hat seinen Hund über alles geliebt. Und hat sie (oder ihn?) auch überall mit hingenommen. Susi durfte zum Beispiel mit Auto fahren. Gut, das machen wahrscheinlich viele Hunde. Aber dann vielleicht doch nicht hinter dem Lenkrad. Auch viele Hunde gehen mal mit ins Restaurant. Aber vielleicht eben nicht mit an den Tisch (mit Serviette!), um dann Eis zu essen (vom Löffel).

All dies sind Sachen, die ich leider nur zu gut nachvollziehen kann… Für das Autofahren ist unser Airedale Molly sicherlich zu groß, aber da wir uns im Herbst einen etwas handlichereren und kleineren Welsh Terrier zulegen werden, kann ich für nichts garantieren. Molly muss auf jeden Fall eine Menge Quatsch bei uns mitmachen, dank ihrer stoischen Natur funktioniert das oft auch gut. Unten seht Ihr sie zum Beisipel beim Drachensteigen an der Nordsee. Und als Hut-Model. Und als Business-Model (im wahrsten Sinne des Wortes) für unsere Hallo Molly Webseite (denn Molly ist ja schließlich CEO).

Ich weiß nicht, was es ist, das uns Tierbesitzer oft etwas besessen und albern werden lässt, was immer es auch ist: Danke Opa für dieses Gen! Ich halte die Tradition aufrecht! ☼

gb

Sometimes certain types of behavior skip a generation. I must have inherited the „silly pet gene“ from my Grandpa Henner. Gramps had a small dachshund named Susi. As you might be able to tell, Susi was a girl. It didn’t keep my Opa to call her a „him“ though (I guess because we have three articles for every noun in German and „dog“ is a male word) 😀 . But apart from being grammatically challenged, my Grandpa LOVED his dog. And took her (him?) everywhere he went. Like in the car. Not unusual you say? Sure, most dogs get to go in the car. But usually not behind the wheel. And although I’m sure that most dogs have been to a restaurant at some point in their lives, I’m pretty sure that most dogs don’t get to sit at the table (with a napkin) and eat ice-cream off a spoon.

All of those things are things I can totally relate to. Molly is certainly to big to sit behind the wheel with me, but since we’re getting a more portable Welsh Terrier in autumn, I can’t guarantee for anything. Molly certainly has to endure a lot of silliness. Thanks to her stoic Airedale nature she puts up with all of that no problem. Below you can see her flying a kite (how very Mary Poppins of her), sporting a hat and being my business model (since she’s the CEO of our side business Hallo Molly and all that).

I don’t know what it is that makes some of us pet owners a bit insane, but whatever it is: Thank you, Grandpa! And don’t worry: I’m keeping the tradition alive! ☼

 

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